Aktuell

Aktuelles Projekt: Breitwiesen-Neukochen – Neubau Papierfabrik Palm

  • Wir setzen uns ein für den Erhalt der ertragreichen Grünflächen auf dem Gelände Breitwiesen-Neukochen (bei Firma Palm).
  • Wir setzen uns ein für die Gewährleistung der Gesundheit der Bürger, sowie die Einhaltung von Regeln, Vorschriften und Gesetzen bei der Bauleitplanung Breitwiesen-Neukochen.
  • Wir setzen uns ein für den Schutz der Natur und Umwelt, sowie artengeschützter Tiere.

Zusammengefasst:

  • Wir stehen für ein schönes und lebenswertes Unterkochen!

 

Zu den Leserbriefen vom 17. Juli 2018

Die Bürgerinitiative Pro-Uko möchte nochmals betonen, dass die Mitglieder für den Erhalt eines leistungsstarken und konkurrenzfähigen Standortes der Papierfabrik Palmin Neukochen oder näherer Umgebung stimmen und damit für die Sicherung der direkt und indirekt an Palm gekoppelten Arbeitsplätze. Ebenfalls ist uns bewusst, dass hierfür eine räumliche Erweiterung der Anlagen notwendig ist. Die Eingabe an die Stadt legte bereits dar, dass in den Gutachten zum Bebauungsplan verschiedene Aspekte unbeleuchtet bleiben, von denen aber zum Beispiel die zukünftige Lärmbelastung der Bürger in Unterkochen abhängt, die bereits heute an einigen Stellen gesundheitsgefährdende Schwellenwerte überschreitetDie Reflexion von Schall und der Schutz der Bürger hiervor wird in den Gutachten an keiner Stelle erwähnt. Ebenso stellten wir fest, dass z.B. die neu geplante Kläranlage, die nach dem durch höchstrichterliche Urteile bestätigten Abstanderlass einen Abstand von 300m von der angrenzenden Wohnbebauung haben sollte, nur ca. 75m Abstand haben wird, die Papiermaschine anstatt geforderter 300m nur ca. 150m. Diese Abstände im Abstanderlass dienen nicht dem Schutz vor optischer Beeinträchtigung, sondern dem Immissionsschutz der Bürger vor gesundheitsgefährdender Belastung. Dr. Palm selbst stellte bei einem Treffen mit Bürgern, bei dem er die neuen Pläne vorstellte, vor ca. 20 Zeugen fest, dass anteilig die in den Gutachten aufgezeigten Szenarien nicht mehr seiner aktuell geplanten Anlage entsprechen. Das Anliegen von Pro-Uko ist es, dass die Gutachten auf der Basis der nun tatsächlich geplanten Anlage beruhen und den Immissionsschutz entsprechend berücksichtigen. Solange dies nicht der Fall ist, liegt die Immission auf die betroffenen Bürger im Spekulativen und auf dieser Basis kann die Stadt die Belange der Bürger und von Dr. Palm nicht in ausreichender Tiefe gegeneinander abwägen. Solange dieser Zustand anhält, ergeht die Forderung von Pro-Uko nach einer Erstellung der Anlagen auf dem alten Bestandgelände. Seit Wochen signalisiert Pro-Uko die Bereitschaft zur offenen Diskussion mit den Offiziellen der Stadt und mit Dr. Palm. Wir freuen uns sehr, dass man uns zu einer Anhörung vor dem Gemeinderat laden möchte, jedoch wäre zusätzlich ein „Runder Tisch“ im Vorfeld der Anhörung produktiver. Daher halten wir an unserem Vorschlag für ein Treffen fest. Wir möchten die Anlage nicht verhindern, sondern ein größtmögliches Maß an planerischer Sicherheit gewinnen, so dass das Wohnen der betroffenen Bürger in Unterkochen weiterhin lebenswert bleibt. Jeder, der unreflektiert den Bau der modernsten und einer der größten Papiermaschinen der Welt direkt gegenüber einem Wohngebiet bei unzureichender Begutachtung des Immissionsschutzes befürwortet, sagt jedem der betroffenen Bürger ins Gesicht, dass ihm die Gesundheit von hunderten betroffenen Anwohnern egal ist.Gleiches gilt für den teilweise existentiellen Verlust am Wert des Eigentums der Anwohner. Jeder Bürger hat das Recht sich für seine Gesundheit einzusetzen, und an diesem Punkt möge sich bitte jeder fragen, wie er als Betroffener reagieren würde.